AUCH OHNE VOLLDAMPF WEIT VORAUS
Das Kraftstoff- und Routenmanagement achtet auf Effizienz und mögliche Einsparpotentiale. Sowohl im Verbrauch wie auch bei den Emissionen. In allen deutschen und europäischen Häfen werden während der Liegezeiten in den Häfen ausschließlich Kraftstoffe mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,1 Prozent verwendet. Das bedeutet gegenüber dem bisher sonst üblichen Standard-Grenzwert von 1,5 Prozent eine Reduzierung der Emission um 93 Prozent. Im Rahmen des Routenmanagements sind alle Routen mit einer Durchschnittgeschwindigkeit berechnet, die weit unter der maximalen Höchstleistung des Schiffes liegt. Das ermöglicht ein Kraftstoffsparendes Fahren, ohne Maximalgeschwindigkeiten. Denn die letzten Knoten bedeuten eine Erhöhung des Verbrauchs um rund 30 Prozent. Der innovative Azipod-Antrieb der EUROPA trägt ebenfalls seinen Teil dazu bei. Er hat neben technischen Vorteilen einen wichtigen Umweltaspekt: Der Betrieb erfolgt immer bei optimalen Wirkungsgrad der Anlage und somit günstigsten Abgasemissionswerten.
EISKALTER EINSATZ
Wer einmal die Polregionen der Welt hautnah erleben durfte, wird das so schnell nicht vergessen. Wie fast nirgends sonst wird dem Besucher zwischen den Eisbergen und –schollen die Vergänglichkeit der Naturschönheit bewusst. Als Gründungsmitglied der AECO (Association of Arctic Expedition Cruise Operators) und langjähriges Mitglied der IAATO (International Association of Antarctic Tour Operators) setzt sich Hapag-Lloyd Kreuzfahrten
deshalb seit Jahrzehnten besonders für einen respektvollen Umgang mit der eisigen Natur ein. Landgänge mit maximal 100 Personen, wobei jeweils 20 Gäste von einem fachkundigen Experten begleitet werden, gehören ebenso dazu, wie vorbereitende Expertenvorträge an Bord. Außerdem befahren HANSEATIC und BREMEN seit Jahren – trotz erheblicher Mehrkosten – die Arktis und Antarktis ausschließlich mit dem emissionsärmeren Dieselkraftstoff.
ZUKUNFTSWEISEND
Um die verbleibende unvermeidbare Emissionsbelastung einer Reise zu kompensieren, kooperiert Hapag-Lloyd Kreuzfahrten als erster Kreuzfahrtveranstalter ab 2011 mit der Non-Profit-Organisation atmosfair. atmosfair ist eine gemeinnützige GmbH unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Klaus Töpfer und fördert ausgewählte Klimaschutzprojekte. Das Prinzip Kompensation ist ganz einfach: Mit einem freiwilligen finanziellen Beitrag kann jeder Passagier die verursachten Klimagase seiner Reise wieder ausgleichen und Hapag-Lloyd Kreuzfahrten unterstützt das zusätzlich.